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Unser Dorfladen soll weiterhin ein Teil unseres Dorflebens darstellen Das "Lädelisterben" kreist leider seit Jahren auch über unserem Dorf bedrohlich. Anfangs 2003 standen wir deshalb mit unserem Lädeli vor dem Aus. VOLG als Betreiber unseres Ladens war unter den bis zu diesem Zeitpunkt vereinbarten Bedingungen nicht mehr bereit, ihn weiter zu betreiben. Rote Zahlen beim Betriebsergebnis führten zu den für unser Dorf sehr unangenehme Situation. Nur dank grossem Engagement verschiedener Leute aus der Dorfbevölkerung, aber vor allem Dank dem grossen Einsatz von alt Ständerat Dr. Ueli Gadient zusammen mit seiner Tochter und Nationalrätin Brigitte Gadient, ist es zu verdanken, dass wir wieder einen Silberstreifen am Horizont sehen. Was wurde unter fachkundiger Leitung von Dr. Ueli Gadient unternommen: - Als erste Massnahme wurden mit VOLG Gespräche geführt, unter welchen Bedingungen eine Weiterführung des Dorfladens für sie überhaupt in Fragen kommen würde. Dabei stellte sich bald einmal heraus, dass nur eine Chance besteht, wenn eine Trägerschaft für die Gebäudekosten gefunden werden kann. - Dies bedeutete, dass einerseits eine Trägerschaft (Genossenschaft) gegründet und anderseits entsprechende Geldquellen erschlossen werden mussten, damit das Ladenlokal in Stockwerkseigentum von der bisherigen Besitzerin käuflich erworben werden konnte. - Dank verschiedenen Gönnern aus nah und fern konnte das Ladenlokal von der neuen Genossenschaft übernommen werden. - Unter den neuen Rahmenbedingungen konnte auch mit der bisherigen Betreiberin VOLG einen 5-Jahresvertrag abgeschlossen werden. Wo stehen wir heute? Trotz diesen optimalen Rahmenbedingungen sind wir nach wie vor noch nicht auf der sicheren Seite. Für sämtliche Investitionen im Gebäudebereich werden wir immer auf Spenden angewiesen sein. Wird der Laden zu wenig genutzt? Die Dorfbevölkerung nützt den Laden in der zu erwartenden Form. Man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Das
Lädelisterben ist ganz klar eine Zeiterscheinung, verursacht durch unsere unbegrenzten Mobilitätsmöglichkeiten. Wäre eine Umsatzsteigerung die Lösung? Für ein Lädeli mit 60 m2 Verkaufsfläche und ca. 2'000
verschiedenen Produkten muss eine gesunde Mischung zwischen Kostenblock und Umsatz gefunden werden. Es kann deshalb mit einem massiv höheren Umsatz der
zwangsläufig zu höheren Personalkosten führen würde, nicht unbedingt mit einem besseren Ergebnis gerechnet werden. Welche Ziele verfolgt die Genossenschaft Die Genossenschaft "Pro Dorfladen Serneus" verfolgt das Ziel den Ladenbetreiber, die heutigen Rahmenbedingungen (kein Zins) auch in Zukunft zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass für sämtliche Gebäudekosten immer Geldquellen ausserhalb des Betriebes gefunden werden müssen. Diese Tatsache wird uns in Zukunft stark fordern. Unser "Lädeli" hat eine Chance Wir sind überzeugt, dass mit dem eingeschlagenen Weg, sowie mit der guten Zusammenarbeit mit dem Förderverein, für unser
Lädeli eine Überlebenschance besteht. Dabei dürfen wir den goldigen und realistischen Mittelweg in Bezug auf die bescheidenen Möglichkeiten (Umsatz) nicht
ausser Acht lassen. Genossenschaft "Pro Dorfladen Serneus" |
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